Weintemperierschrank für richtigen Genuss

Der Weintemperierschrank: Weine je nach Bedürfnis auf Temperatur bringen –  wer glaubt, dass Weintemperierschränke heutzutage noch immer pure Luxusartikel sind, der täuscht sich.

Wird ein edler Tropfen bei unpassender Temperatur getrunken, ist es darum nämlich sehr schade. Und es ist beileibe nicht so, dass verschiedene Weine unterschiedliche Geräte benötigen würden – die meisten Temperierschränke eignen sich ideal, mehrere Weine auf die am besten geeignete Temperatur zu bringen.

Und moderne Temperierschränke schaffen das mühelos, da die meisten Modelle mit mehreren Temperaturzonen ausgerüstet sind. Insofern ist es möglich, mit modernen Schränken zur gleichen Zeit Rotweine, Rosés und Weißweine zu temperieren, dazu sogar Sekt, Prosecco und Champagner.

Weintemperierschrank – die Eigenschaften

Die Trinktemperaturen gestalten sich dabei, am besten durch ideale Temperierung durch einen Weintemperierschrank, wie folgt: Während Champagner am besten schmeckt, wenn er fünf bis maximal sieben Grad hat, sind für Prosecco und Sekt sieben bis neun Grad ideal.

Ganz junge Weißweine lieben Werte zwischen sieben und neun, ältere weiße Jahrgänge und Rosé dagegen Temperaturen zwischen zehn und zwölf Grad. Junge Rotweine sind 13 bis 16 Grad am liebsten, und ältere Rotweine mögen 16 bis 18 Grad.

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Weinschrank von Bosch

Eine wichtige Rolle spielt natürlich auch die Frage nach dem Platzbedarf. Um es kurz zu machen: hier reicht die Palette von recht kleinen Schränken mit einem Fassungsvermögen von gerade einmal zehn bis 20 Flaschen bis hinauf zu Geräten, die 200 Flaschen und mehr aufnehmen können. In seltenen Fällen passen sogar mehr als 300 Flaschen hinein.

Die Auswahl des passenden Geräts hängt also davon ab, wie groß die Lagerkapazität sein soll; wer etwa ein Restaurant mit einem Temperierschrank ausrüsten möchte, sollte zu größeren Exemplaren greifen, wie das auch echte Weinliebhaber tun.

Natürlich spielt jedoch auch die Frage nach dem Ort eine Rolle, an dem der Schrank aufgestellt wird und wie viel Platz dort überhaupt herrscht.

Allerdings sollte vorab die Frage gestellt werden, wie viele Flaschen eigentlich im Temperierschrank gelagert werden. Wenn viel Platz frei bleibt, muss dieser natürlich dennoch mit temperiert werden, was hinsichtlich des Stromverbrauchs nicht eben sinnvoll ist.

Lautstärke und Stromverbrauch

Wie bei einem normalen Kühlschrank entstehen auch bei einem Temperierschrank, der für die Weintemperierung benutzt wird, Geräusche, das lässt sich nicht vermeiden. Dementsprechend muss vor dem Kauf klar sein, wo das Gerät aufgestellt werden soll.

Ist die Küche oder gar das Wohnzimmer der Ort, an dem das Gerät stehen soll, so empfiehlt es sich natürlich, beim Kauf peinlich genau darauf zu achten, dass die Lärmentwicklung nicht groß ist.

Heutzutage gibt es Hersteller, die sich darauf verstehen, entsprechende Geräte zu produzieren, die kaum Geräusche erzeugen. Kommt hingegen der Keller als Aufstellungsort in Frage, so spielt die Frage nach der Lautstärke wohl in den meisten Fällen keine besondere Rolle.

Ein Kühlschrank für den Wein ist permanent an das Stromnetz angeschlossen und arbeitet dementsprechend also rund um die Uhr, das gilt es, sich vorab bewusst zu machen. Bedeutet: Diese Geräte verbrauchen Energie. Wie bei Kühlschränken lässt sich der Energieverbrauch von Temperierschränken schon vor dem Kauf anhand der Energieeffienzskala ablesen.

A+++ ist die Klassifizierung, die am meisten Energie einspart, gefolgt von A++, A+ und A. Unterhalb von A geht es buchstabenweise von B bis G weiter (hier gibt es jedoch keine konkretere Einordnung anhand der Pluszeichen).

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Jahresverbrauch in Kilowattstunden, den Hersteller auf ihren Geräten angeben müssen, wobei es sich hier natürlich nur um einen Durchschnitts- oder Normwert handelt. Dieser kann – je nach Aufstellort – tatsächlich deutlich variieren. Steht ein Schrank an einem kälteren Ort, etwa im Keller, so muss er weniger Energie für die Kühlung des Inhalts aufwenden.

Luftzufuhr, zur Feuchtigkeit und Erschütterungen

Das sind Kriterien, die weniger für die Lagerung an sich, sondern für den Wein in der Flasche wichtig sind. Das Gerät sollte nämlich an einem Ort aufgestellt werden, an dem Luft ausreichend zirkulieren kann.

Nicht zu unterschätzen sind Aktivkohlefilter, die dazu geeignet sind, die Luft von Gerüchen zu reinigen, um den Geschmack der Weine rein zu halten. Das gilt natürlich insbesondere für Flaschen mit Naturkorken.

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La Sommelière VN18C

Ein weiterer wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist die Feuchtigkeit der Luft – jedenfalls dann, wenn die Flaschen mit Naturkorken versiegelt sind und auf längere Sicht gelagert werden sollen.

Denn sollte die Luft auf Dauer zu trocken sein, so beginnt Kork, sich zusammenzuziehen. Das bedeutet, dass die Luft im Flaschenhals am Korken vorbei zum Wein gelangt, diesem so mehr Sauerstoff zugeführt wird und der Wein süß wird.

Auf lange Sicht verdirbt er dann. Die ideale Luftfeuchte an jenem Ort, an dem der Temperierschrank aufgestellt wird, liegt zwischen 50 und 80 Prozent.

Soll der Wein für längere Zeit im Weinlagerschrank aufbewahrt werden, so gilt es zusätzlich, dass das Gerät nicht vibrieren sollte. Erschütterungen durch schlechten Stand sind also ebenso zu vermeiden wie eine ruhige Kühlung. Hintergrund ist hier, dass Wein nicht so gut reift, wenn er während der Lagerung von wiederkehrenden Vibrationen betroffen ist. Sinngemäß gilt das auch für UV-Licht.

Sollte das Gerät also an einem Platz stehen, an den natürliches Tageslicht fällt, ist es ratsam, dass die Glastür des Schranks (und die allermeisten Geräte sind mit einer Glastür ausgestattet) aus UV-beständigem Glas besteht. Die Alternative zu einem freistehenden Gerät ist zudem der Einbau Weinkühlschrank, der in Küche integriert werden kann.

Preis und Leistung

Für Weintemperierschränke lässt sich sehr wenig bis sehr viel Geld ausgeben. Natürlich gibt es niemals ein „richtig“ oder ein „falsch“ bei der Entscheidung für ein solches Gerät, da bei jedem potenziellen Interessenten andere Bedingungen herrschen.

Aber ganz grundsätzlich gilt bei dieser Entscheidung, dass ein einmaliges Geldeinsparen beim Kauf eines billigen Schranks nicht unbedingt ein Vorteil sein muss.

Denn zumeist sind die höherwertigen Geräte auch etwas teurer, sparen dem Besitzer aber auf lange Sicht wieder Geld ein. Erstens, weil sie stabiler sind und schlicht und einfach im Normalfall viel länger halten.

Und zweitens, weil die Energieeffizienz bei hochpreisigen Geräten in der Regel deutlich besser ist und der Stromverbrauch damit viel geringer. Auch die Lautstärke nimmt üblicherweise ab, je hochwertiger ein solches Gerät ist.

Selbstverständlich hängt der Preis eines Weintemperierschrank auch vom Fassungsvermögen ab. Hier sollte vorab überlegt werden, wie der Bedarf eigentlich aussieht.

Müssen gleichzeitig verschiedene Weine gekühlt werden, so ist es unabdingbar, einen Weintemperierschrank zu kaufen, der mehrere Temperaturzonen aufweist – und das tun im Regelfall eher die hochwertigen und damit etwas teureren Geräte. Auch hinsichtlich Filter und Lautstärke fährt der Käufer meist besser, wenn nicht das günstigste Modell erstanden wird.

Des Weiteren spielt für einige Nutzer von Temperierschränken die Optik eine tragende Rolle. Ist als Standplatz der Keller vorgesehen, dann dürfte das Aussehen zwar eher zweitrangig sein. Im Wohnzimmer oder in der Küche bzw. an Orten, an denen Gäste verkehren (insbesondere also in Restaurants), ist die optische Komponente allerdings nicht gänzlich unwichtig.

Nicht nur die Verkleidung, die meist aus Edelstahl besteht, nimmt hier eine zentrale Rolle ein, sondern auch der Lagerraum, also das Innere eines Temperierschranks. Je höherwertig die Verarbeitung und je edler das Äußere des Geräts, desto höher natürlich der Preis.

Exkurs in die Weinlagerung

Die Lagerung von Wein, auch von hochwertigen Tropfen, ist eigentlich gar nicht so schwierig oder kompliziert. Im Grunde sind es vier Faktoren, die dabei zu beachten sind.

Neben der bereits erwähnten Notwendigkeit der ausreichenden Luftfeuchte ist es vor allem die liegende Lagerung, die enorm wichtig ist. Darüber hinaus sollte der Lagerungsort kühl sein und möglichst dunkel.

Diese Punkte lassen sich übrigens auf Rotwein, Rosé und Weißwein gleichermaßen anwenden. Und am stabilsten sind die Bedingungen hierfür in einem Weintemperierschrank. Noch dazu in einem, der mehrere Temperaturzonen aufweist.

Ein Aspekt, der bei der Lagerung von Wein oft zu wenig Beachtung erfährt, ist der richtige Verschluss der Flasche. Kork ist hier wie schon erwähnt nicht immer optimal, da er sich verkrümmen kann oder Schimmel ansetzt. Immer mehr Winzer füllen ihre – durchaus auch hochwertigen Weine – in Flaschen ab, die mit einem Schraubverschluss versehen sind.

Tests haben gezeigt, dass das Verschließen von Weinflaschen mit Kronkorken (also wie beim Bier) eine hervorragende Lösung wäre, da der Wein so fein reifen kann und dennoch lang seine Frische behält. Allerdings sind Kronkorken auf edlen Weinen nicht besonders ästhetisch, was dem Siegeszug dieser Verschlussart vermutlich im Weg stehen dürfte.

Wertbeständigkeit und Geschmacksentwicklung

Auch, wenn ein Temperierschrank alle technischen Bedingungen erfüllt, so gibt es darüber hinaus Faktoren, die unbedingt erfüllt sein müssen, wenn Wein im Wert beständig sein soll. Dabei handelt es sich ganz einfach um den richtigen Jahrgang.

Nur, wenn das Verhältnis von Sonne und Regen das richtige war, bevor die Lese des Rebensafts einsetzte, ist dem Wein die ideale Mischung aus Säure und Süße gegeben. 100 Grad Öchsle und zehn Säurepromille, das sind die Zutaten, aus denen Spitzenweine werden – und es sind die richtigen Daten, um die Wertigkeit des Weins über eine längere Zeitspanne zu konservieren.

Vor allem bei Weißweinen ist ein kleines Säureplus nicht schlimm, da es die Haltbarkeit verlängert und sich dabei über die Jahre aber nur langsam abbaut.

Um es abzukürzen: Wer im Besitz eines hochwertigen Weins ist, der einem guten Jahrgang entstammt, und über einen qualitativ guten Temperierschrank verfügt, muss sich um die Wertbeständigkeit des Weins keine Sorgen machen, insofern alle oben erwähnten Punkte bezüglich der Lagerung beachtet werden.

Allerdings hat niemand etwas davon, wenn ein wertvoller und hochdekorierter Wein seine Wertbeständigkeit womöglich über viele Jahre behält, solange er nicht doch irgendwann einmal getrunken wird.

Dass die richtige Lagerung den Geschmack und die Geschmacksentwicklung eines Weins positiv beeinflusst, ist unstrittig. Temperierschränke bieten hierfür ideale Voraussetzungen, insofern sie vor Vibrationen, Tageslicht und zu trockener Luft geschützt sind.

Reift ein hochwertiger Wein unter idealen bis guten Bedingungen, so hat das auf die Entwicklung des Geschmacks über die Zeit der Lagerung selbstverständlich immer positiven Einfluss. Weine, die im jungen Alter getrunken werden sollten, gehören natürlich nicht in diese Kategorie. Darüber, welche Trinktemperatur Rotwein oder auch Weißwein haben sollten, haben wir in ebenfalls zusammengefasst.

Die Temperaturzonen und die richtige Trinktemperatur

Ein Weintemperierschrank ist kein Weinkühlschrank, da ersterer über mehr als nur eine Temperaturzone verfügt. Zwei Zonen sind gut, drei sind besser, über mehr Zonen verfügen die allermeisten Modelle nicht.

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La Sommelière ECS70.2Z

Wie eingangs dieses Textes erwähnt, können Sekt, Prosecco und junge Weißweine gemeinsam in einer Zone gelagert werden (sieben bis neun Grad), Roséweine und ältere Weißweine zusammen bei zehn bis zwölf Grad und junge Rote bei 13 bis 16 Grad.

Ältere, schon reife Rotweine benötigen 16 bis 18 Grad, hier empfiehlt sich die Lagerung in einem Keller unter Beachtung aller genannten Faktoren.

Doch: Sind die richtigen Lagertemperaturen auch die richtigen Trinktemperaturen für diese Weine? Im Großen und Ganzen ja, wobei es erlaubt ist, insbesondere beim Weißwein feiner zu nuancieren. So sind Dessert- und Likörweine zwischen sechs und zehn Grad ideal, leichte, jüngere Weine kommen bei acht bis zehn Grad ins Glas.

Ist der Weiße eher trocken und frisch, so stehen ihm zehn Grad – plusminus ein Grad – gut zu Gesicht, und reife Weißweine mit viel Würze und vielleicht Barrique-Noten kommen bei um die zwölf Grad am besten zur Geltung. Wer körperreiche, halbtrockene Weißweine mag, genießt diese bei zwölf bis 14 Grad.

Bei Rotwein ist die Einteilung deutlich einfacher – fruchtige und junge Rote benötigen zwölf bis 13, schwere und kräftige Rotweine 15 bis 18 Grad, wobei hier das Bouquet erst ab 16 Grad erst richtig zum Ausdruck kommt. Ist Rotwein kälter, verschwinden die sortentypischen Nuancen, übersteigt er die 19-Grad-Grenze hingegen, so werden die Weineigenschaften viel zu dominant und intensiv, was sie in der Nase und am Gaumen zumeist unangenehm erscheinen lässt.

Bekannte Weinkühlschrank Hersteller

Weintemperierschränke werden von diversen Firmen produziert, wobei Liebherr, Miele, La Sommeliere, Severin und Caso (z.B. der Caso Winemaster 180) die gängigen sind.

Sehr hochwertig sind die Geräte von Liebherr, die bei einem Preis von etwa 1.000 Euro beginnen und bis zu 3.300 Euro kosten können. Das Fassungsvermögen reicht von etwas über dreißig bis deutlich über 200 Flaschen, das Gehäuse besteht in allen Fällen aus Edelstahl.

Bei den Energiewerten schwanken die Modelle zwischen C und A+. Die Temperierschränke dieses Herstellers gibt es in verschiedenen Ausmaßen und sowohl für den privaten als auch den gewerblichen Gebrauch.

Das Sortiment des Unternehmens Miele ist etwas kleiner, doch dafür noch hochwertiger. Die Energieeffizienzklasse reicht von C bis A, der Preis in etwa von 2.000 bis 10.000 Euro, das Fassungsvermögen entspricht dem der Liebherr-Modelle.

Glastüren mit UV-Filter sind hier standard. Die Modelle von La Sommelière sind deutlich günstiger und eher für den privaten Gebrauch, die Preise reichen von ca. 160 bis knapp 800 Euro, die Energieeffizienzklassen von D bis A.

Ähnlich verhält es sich mit den Produkten von Severin: eher für den privaten Gebrauch, in Sachen Energieeffizienz angesiedelt zwischen E und A und relativ günstig.

Während die Schränke von La Sommelière und Severin allesamt freistehend sind, bieten Liebherr und Miele sowohl freistehende Temperierschränke an als auch Schränke, die integrierbar sind, also in Küchen oder größere Zusammenhänge einbaubar.

Weinklima, -kühl und -temperierschrank, wo liegt der Unterschied?

Wer sich mit dem Thema noch nicht wirklich befasst hat, könnte leicht auf die Idee kommen, dass ein Weintemperierschrank, ein Kühlschrank für den Rebensaft und ein Weinklimaschrank ein und dasselbe ist, für das findige Geschäftemacher lediglich andere Wörter erfunden haben, um den Umsatz anzukurbeln.

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Der Bestseller von Klarstein

Aber dem ist nicht so, die Bedeutung der Geräte ist unterschiedlich, wobei Temperierschränke und –Kühlschränke eher dafür konzipiert sind, Weine bei Trinktemperatur zu lagern – in diesem Fall steht die Verkostung zumeist kurz bevor.

Allerdings gibt es auch Temperierschränke, die durchaus für eine längere Lagerung hochwertiger Weine geeignet sind. Weinkühlschränke sind tatsächlich nur für den kurzfristigen Gebrauch entworfen.

Wer sich einen speziell auf Wein zugeschnittenen Klimaschrank zulegt, hat indes eher im Sinn, ein paar gute Tropfen für längere Zeit, ja sogar womöglich über Jahre hinweg unter konstant guten Bedingungen aufzubewahren. Ein guter Klimaschrank nämlich erzeugt Umstände, unter denen über lange Zeiträume das gleiche Klima herrscht – genau wie in einem Weinkeller, in dem die Zufuhr von Frischluft gewährleistet ist sowie ausreichende Luftfeuchte.

Was Weinklimaschränke und Weintemperierschränke zusätzlich leisten können, ist mit einem Aktivkohlefilter dafür zu sorgen, dass keine Gerüche in den Schrank einziehen. Zusätzliche Vorteile ziehen Geräte dieser Art eben daraus, dass sie an einer Stelle platziert werden, die weitgehend frei von Erschütterungen ist.

Zusammenfassung

Weintemperierschränke und Weinklimaschränke simulieren im besten Fall Bedingungen, wie sie in einem echten Weinkeller herrschen. Je günstiger ein Gerät ist, desto weniger Eigenschaften eines solchen Kellers besitzt es üblicherweise.

Die wichtigsten Faktoren sind Türen mit UV-Schutz, ausreichende Luftfeuchte am Stellplatz und im Innenraum, mehrere Temperaturzonen, schonende Innenbeleuchtung, ein stabiles und weitgehend vibrationsfreies Gehäuse aus Edelstahl, das richtige Fassungsvermögen, dynamische Kühlung mit gleichbleibender Temperatur, die Zufuhr von Luft sowie ein laufruhiges Modell, das so wenig Lärm wie möglich erzeugt.

Empfehlenswert sind in nahezu allen Fällen Produkte von namhaften Herstellern, die zwar beim Kaufakt ein bisschen teurer sind, aber auf lange Sicht auch wieder Geld einsparen, gerade beim Stichwort der Energieeffizienz. Ein Weintemperierschrank ist also eine gute Investition, nicht zuletzt um auch die Qualität der Weine auf längere Sicht sicher zu stellen.